Shishkin Ivan – „Winter“

Ivan Shishkins Gemälde „Winter“ bezieht sich auf die Spätzeit des Landschaftsmalers, der lange davon geträumt hat, einen Winterwald mit gefrorenen Bäumen und Schneeverwehungen darzustellen. Die Leinwand wurde 1890 fertiggestellt und zeigte einen schneebedeckten Wald, der unter einer weißen Schneedecke schlief. Massive dunkle Stämme heben sich deutlich vom Hintergrund des leichten Schnees ab. Junge Weihnachtsbäume sind mit schneeweißem Schnee bedeckt.

Die Äste der Bäume biegen sich unter dem Gewicht des kürzlich gefallenen Schnees. Die Größe der schlafenden Natur fasziniert, zieht das Auge des Betrachters an. Der Kontrast eines düsteren dunklen Waldes und des hellen, luftigen Schnees lässt den Betrachter die Stärke und Kraft der Natur spüren, die vorerst schlummert.

Ein kleiner Lichtstrahl, der in das Dickicht eindringt, malt die abgebildete kleine Lichtung in goldener Farbe. Die Lichtung ist mit Windschutz übersät – vielleicht konnten die Zweige der Bäume den letzten starken Schneefall nicht ertragen. Und wie ein einheimisches Licht fällt eine Lichtung im Winterwald als Lichtblick auf.

Ruhe, Stille, Schönheit, Natur in Schnee gehüllt. Es gibt keine Fußspuren im Schnee, der Wald scheint ausgestorben zu sein, das Leben auf dem Bild hat aufgehört. Das Bild zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Realität und eine Art Fabelhaftigkeit aus. Das von Ivan Shishkin mit Hilfe von Grau- und Gelbtönen gekonnt vermittelte Lichtspiel zeigt, dass der Winterwald noch nicht ganz leblos ist. Bei genauem Hinsehen können Sie einen kleinen Vogel auf dem Ast sehen, der das Auge des Betrachters auf magische Weise anzieht.

Jahr der Malerei: 1890.

Abmessungen des Gemäldes: 125,5 x 204 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: Landschaft

Stil: Realismus.

Galerie: Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg, Russland.

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