Surikov – „Fest von Belsazar“

Vasily Surikov war ein fleißiger Student, er studierte hervorragend an der Akademie. Der junge Maler machte besondere Erfolge in der Komposition, es war kein Zufall, dass seine Kameraden ihn freundlicherweise als Komponisten bezeichneten. Sein Gemälde aus der alten Geschichte „Fest von Belsazar“, geschrieben 1874, gehört zur Studienzeit an der Akademie.

In den biblischen Texten war Belsazar der letzte babylonische König, und der Fall des großen Babylon ist mit seinem Namen verbunden. Trotz der Belagerung der Hauptstadt durch Cyrus gaben sich König Belsazar und alle Einwohner achtlos den Freuden des Lebens hin. Im angespanntesten Moment der Belagerung Babylons machte der sorglose König ein großes Fest, zu dem Tausende von Adligen und Höflingen eingeladen waren.

Die Tischuhr bestand aus kostbaren Gefäßen, die von den babylonischen Eroberern aus verschiedenen eroberten Völkern ausgewählt wurden, einschließlich der teuren Gefäße aus dem Jerusalemer Tempel. Mitten im Fest erschien ein Bild einer menschlichen Hand an der Wand, sie begann langsam feurige Worte auf die Steine ​​zu schreiben. Eine tiefe philosophische Bedeutung kommt hier klar zum Ausdruck – alles auf der Welt ist endlich … Und gewöhnliche Menschen und Zaren müssen antworten und für ihre Handlungen bezahlen.

Jahr der Malerei: 1874.

Maße des Gemäldes: 81 x 140 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: religiöse Malerei.

Stil: Realismus.

Galerie: Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau, Russland.

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