Van Gogh – „Sternennacht“

Wer unter uns hat keinen Schock erlebt, wenn wir in den Sternenhimmel schauen und uns in dieser bodenlosen Ewigkeit auflösen. Diese Majestät verzaubert, ermöglicht es zu denken, zu träumen, poetische Bilder hervorzubringen, helle Leinwände zu schaffen.

Diese verführerische, spannende Welt der Sterne wurde mehr als einmal in seinen Gemälden von Van Gogh nachgebildet. Dieser niederländische Künstler gewann nach seinem Tod die größte Popularität, große Popularität (und nicht nur unter seinen Kollegen). Leider war sein Weg in der Kreativität nicht sehr lang (er lebte nur 37 Jahre).

Lassen Sie uns unsere Aufmerksamkeit auf die Leinwand lenken, die den poetischen Namen „Sternennacht“ erhielt und an einem Tag aus dem Gedächtnis von 1889 geschaffen wurde. Am unteren Rand des Bildes befindet sich eine schlafende Kleinstadt oder vielleicht ein Dorf. Nur wenige Fenster werden von gelbem Licht beleuchtet, und Zypressen erheben sich über den Häusern und stützen den Himmel mit ihren Spitzen ab.

Damit wir den Sternenhimmel so sehen können, wie van Gogh es sich zum Zeitpunkt des Malens vorgestellt hatte, verwendete er eine blaue Farbe von hellem Himmel bis dunkelblau, und die Sterne beleuchten alles, weil der Künstler Farben von weiß bis gelb mit Gold verwendet. Die Sterne sind sehr groß, sie wurden wie aus Spiralen geformt. In der Mitte des Nachthimmels sehen wir zwei wirbelnde Wirbel, die bereit sind zu wirbeln und denjenigen, der dieses Bild betrachtet, in diesen fernen Raum tragen.

Wenn Sie über das nachdenken, was Sie gesehen haben, verstehen Sie, dass ein Mensch, seine Seele, sowohl zur Erde als auch zum Himmel gehört, diesem unendlichen Kosmos. Der Sternenhimmel, tief und bodenlos, macht Sie verrückt mit seiner Unverständlichkeit und Größe, die wir mit angehaltenem Atem betrachten. Diese Unendlichkeit zieht an, lässt Sie denken, träumen, Gedichte und Gedichte schreiben, Gemälde schaffen.

Der niederländische Postimpressionist Vincent Van Gogh hat dieses romantische und mysteriöse Objekt wiederholt angesprochen. 1880 begann Van Gogh zu malen (zuvor beschäftigte er sich mit Zeichnen und ahmte große Künstler nach). In etwas mehr als zehn Jahren schuf er mehr als 2.100 Werke, darunter 860 Ölgemälde. Und hier ist eines der bekanntesten Gemälde des Künstlers – „Sternennacht“. Das Gemälde wurde im Juni 1889 an einem Tag aus dem Gedächtnis einer Krankenhauswerkstatt gemalt (zur Zeit wird der Künstler in einem Krankenhaus für psychisch Kranke behandelt). Seit 1941 befindet sich dieses Gemälde im Museum of Modern Art in New York.

Die Hauptelemente der Landschaft auf dieser Leinwand sind groß und ausdrucksstark: Dies sind die Sterne und der Mond. Beim Schreiben von Starry Night verwendete Van Gogh eine spezielle Technik, dank derer dieses Gemälde zu einem der berühmtesten Werke des Künstlers wurde. Lange Striche mit Sternen malen ordentlich Spiralen, in die sich das Licht des Mondes und der Sterne sozusagen dreht. Dank dessen scheinen sie sich durch das Firmament zu bewegen und ihr erstaunliches Licht durch es zu tragen. Rechts am Fuße des Hügels hat der Künstler ein kleines Dorf platziert. Die Dächer der Häuser spiegeln die blaue Tiefe des Himmels wider, und in den Fenstern sieht man hier und da gelbe Lichter. Im Vordergrund des Bildes stehen hohe Zypressen, die sich in Richtung Himmel zu erstrecken scheinen und versuchen, sich dem Tanz der Sterne anzuschließen. Diese Konstruktion spiegelt die Hauptbedeutung des Werkes wider: Die leidende menschliche Seele (vielleicht die Seele des Künstlers selbst) gehört sowohl zum Himmel als auch zur Erde. Die Wirkung von schimmernden Himmelskörpern wird durch die Kombination von kaltem Weiß und verschiedenen Gelbtönen erzeugt. Das Bild ist auch reich an verschiedenen himmlischen Farben.

Die Nachtlandschaft, die durch den einzigartigen kreativen Filter des Künstlers geführt wird, hat endlose Geheimnisse und Spiritualität.

Van Goghs „Sternenhimmel“ schafft ein Gefühl für die Dynamik der Rotation der Spontaneität und betont damit die Unverständlichkeit und die allumfassende Kraft des Kosmos.

Jahr der Malerei: 1889.

Abmessungen des Gemäldes: 73,7 x 92,1 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: himmlische Landschaft.

Stil: Postimpressionismus.

Galerie: Museum of Modern Art, New York, USA.

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