Ivan Shishkin – „Im wilden Norden …“

Eines der bekanntesten Gemälde „Im wilden Norden“ wurde 1891 vom Künstler Ivan Shishkin fertiggestellt und gilt als ernsthafte Verkörperung des Themas der Einsamkeit. Der in der Bevölkerung beliebte Dichter Lermontov machte einmal auf dieses Thema aufmerksam, fand unter seinen Kollegen kein angemessenes Verständnis und schrieb das bekannte Gedicht „Pine“. Dieses Bild hat Gemeinsamkeiten mit der Maltechnik von Kuindzhi, mit der der Künstler freundschaftlich verbunden war. Ein einsamer stehender Baum wächst auf einer Klippe, er befindet sich in der kalten Dunkelheit und überlebt erfolgreich in unbewohnten nördlichen Breiten.

Eine mächtige und stolze Kiefer befindet sich am Rande einer tiefen Schlucht. Es wird vom kalten Mondlicht beleuchtet, und in der Ferne verschwimmt die Horizontlinie im schneebedeckten Dunst. Es ist zu sehen, dass der Künstler Shishkin die nördliche Natur mag, die eine Art Schönheit hat und bis zu einem gewissen Grad wirklich wie ein Märchen aussieht. Der Meister vermittelte gut die Farbtöne, die erstaunliche Stärke des Geistes, die starke Unterdrückung der Einsamkeit und das Gefühl der kalten Stille. Trotz der rauen Bedingungen, des kalten Windes, des regelmäßig fallenden Schnees und des starken Frosts haftet eine einsame Kiefer weiterhin hartnäckig am Leben. Das Gemälde „Im wilden Norden“ dieses ziemlich berühmten Künstlers lässt Kenner künstlerischer Bilder erkennen, dass der Baum in Erwartung besserer Zeiten auf unbestimmte Zeit gefroren ist.

Würde und Stolz können auf Wunsch in der Silhouette eines Baumes gesehen werden. Starke Tannenzweige halten eine beeindruckende Schneeschicht, und oben auf dem Baum befindet sich eine wunderschöne Schneekappe. In einem Gebiet mit bewölktem Himmel verschmilzt die Spitze des Baumes mit schneebedeckten Wolken. Es herrscht ein Gefühl der Verzweiflung und Melancholie. Ein mächtiger Baum auf einem Felsen bringt den Menschen andere Gedanken. Wovon könnte dieser Baum zum Beispiel auf einem soliden Felsfundament träumen? Höchstwahrscheinlich möchte es einen Seelenverwandten treffen, der auch versteht, was Einsamkeit ist. Bei genauer Betrachtung des Bildes entsteht oft ein Gefühl der Bewunderung für diese Kiefer, die sich unter der Masse ungünstiger Umstände, die ein Symbol der Menschenwürde ist, nicht beugt.

Jahr der Malerei: 1891.

Malabmessungen: 161 x 118 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: Landschaft

Stil: Realismus.

Galerie: Nationalmuseum „Kiev Art Gallery“, Kiew, Ukraine.

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