Surikov – „Boyarynya Morozova“

Auf diesem Bild zeigte Wassili Surikow nach dem Bild einer Person – der Adligen Morozova – ein historisches Ereignis – ein Kirchenschisma, das im 17. Jahrhundert in Russland auftrat. In der Epoche dieses Ereignisses betont der Künstler nicht nur die besondere Energie, die vom Bild ausgeht, sondern auch seine enorme Größe. Die Arbeit an dem Gemälde dauerte ungefähr drei Jahre, und nach seiner Fertigstellung und dem Ende der Ausstellung in der Ausstellung der Wanderer wurde es für eine große Summe für die Tretjakow-Galerie gekauft.

Die Bräuche des altgläubigen Christentums waren Wassili Surikow von früher Kindheit an vertraut, da er selbst Sibirier war und unter den Bewohnern Sibiriens die Altgläubigen häufig praktiziert wurden. Surikov nahm die Handlung von The Boyarynya Morozova aus einem Buch, in dem erzählt wurde, wie zwei Schwestern, die die Altgläubigen predigten – Theodosia Morozov und Evdokia Urusova – wegen Missachtung des offiziellen Glaubens verhaftet und ins Chudov-Kloster verbannt wurden. Der Autor beschreibt in dem Buch, wie Morozova zum Tor des Klosters gebracht wurde. In diesem Moment hob sie die Hand und überschattete sich mit dem Kreuzzeichen, wobei sie zwei Finger auf altgläubige Weise benutzte. Das hat der Maler im Bild reflektiert.

Surikov, ein ausgezeichneter Porträtmaler, zeigte meisterhaft die verschiedenen Gefühle der auf dem Bild dargestellten Personen – Verwirrung, Entsetzen und Wut sind auf ihren Gesichtern zu lesen. Einige, die negativ mit den Altgläubigen verwandt sind, lächeln, freuen sich und sind zufrieden.

Jahr der Malerei: 1887.

Abmessungen des Gemäldes: 304 x 587,5 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: historische Malerei.

Stil: Realismus.

Galerie: Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau, Russland.

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