Velazquez Diego – „Porträt der Infantin“

Diego Velazquez, der im Hofdienst des spanischen Königs stand, stellte häufig Mitglieder der königlichen Familie auf seinen sehr beliebten Leinwänden dar und betonte damit die Macht und den Adel der herrschenden Dynastie. Eine solche Arbeit ist „Porträt der Infantin Maria Margarita“, gemalt 1655 – dieses Porträt nimmt einen besonderen Platz in der Arbeit des Künstlers ein und gehört zur reifen Periode seiner Arbeit. In dieser Zeit schuf Velazquez viele Porträts der Tochter des spanischen Königs Philipp IV., Der später Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches wurde.

Das Gemälde zeigt ein kleines Mädchen in formeller Kleidung mit dem kalten, arroganten Aussehen, das die Vertreter der Dynastie haben sollten. Die Haltung verrät auch die königliche Familie des Mädchens.

Trotz der Steifheit und des statischen Charakters der kleinen Thronfolgerin vermittelte die Künstlerin die kleinsten Gesichtszüge: Die Weichheit der Linien, das Gold der Haare, die sanfte Schwellung der Lippen verleihen ihrem Porträt eine besondere Wärme und Zärtlichkeit, die sich vom strengen Erscheinungsbild abhebt.

Diego Velazquez ‚Gemälde „Porträt der Infantin Maria Margarita“ ist im Louvre zu sehen – dem berühmtesten Museum Europas und der Welt.

Jahr der Malerei: 1654.

Maße des Gemäldes: 70 x 59 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: Porträt.

Stil: Barock.

Galerie: Louvre, Paris, Frankreich.

Velazquez Diego – „Frühstück“

Diego Velazquez, der ein außergewöhnliches Talent als Maler hatte, stand im Dienst des spanischen Königs Philipp IV. Doch hinter dem Furnier der Porträts der Höflinge und den Beschreibungen ihres Lebens war Velazquez immer am Leben des einfachen Volkes interessiert. Daher gibt es in seiner Arbeit allegorische Werke wie „Frühstück“.

Das Gemälde zeigt zwei junge Menschen, die an einem mit einer weißen Tischdecke bedeckten Tisch sitzen und ein Gespräch mit einem älteren, weisen Mann führen. Velazquez achtete sehr auf die Gesichter der auf dem Bild abgebildeten Personen: Die jungen Männer stoßen mit einem Lächeln auf Toast an, einer von ihnen hob die Hand mit einer Flasche Wein und wollte offenbar die Gläser nachfüllen.

Der alte Mann sieht die jungen Leute interessiert und neidisch an. Das Licht fällt so, dass der Betrachter außer der Dreifaltigkeit am Tisch praktisch nichts sieht, im Hintergrund ein Kleiderstapel auf einem Kleiderbügel zu sehen ist. Nach der Idee des Künstlers hat das Gemälde mehrere semantische Dimensionen: Jugend und Alter, Dunkelheit und Lichtkontrast.

Laut einigen Forschern von Velazquez ‚Werk hat einer der jungen Männer, die am Tisch sitzen, Ähnlichkeit mit dem Autor des Bildes.

Alle auf dem Bild abgebildeten Objekte sind streng und proportional nach den Kanonen der spanischen Malerei des 17. Jahrhunderts bemalt.

Jahr der Malerei: 1618.

Maße des Gemäldes: 109 x 102 cm.

Material: Leinwand.

Schreibtechnik: Öl.

Genre: Genremalerei.

Stil: Barock.

Galerie: Eremitage, St. Petersburg, Russland.